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AWISTA im Winterdiensteinsatz

Die AWISTA war dieses Jahr bereits mehrfach im Winterdienst unterwegs und hat die Brücken, gefährliche Stellen und Kontrollstrecken abgefahren und ggfs. gestreut.

Weitere Informationen zu den Vorräten, Fahrzeug und Personaleinsatz finden Sie in dieser News.

Vorräte:

Zur Durchführung des Winterdienstes wurden 3.800 Tonnen Salz und Splitt sowie  125m3 Flüssigsalz eingelagert. Nachschub kann bei Bedarf innerhalb von 48 Stunden nachgeordert werden. Dazu bestehen Verträge mit mehreren Salzlieferanten. Bestellungen erfolgen kontinuierlich im Laufe des Winterdienstes nach jedem größeren Einsatz.

Fahrzeuge:

Die AWISTA GmbH hat folgende Fahrzeuge während des städtischen Winterdienstes im Einsatz:

  • 20 Streufahrzeuge mit Wechsel-/oder Festaufbau, die für die Fahrbahnen eingesetzt werden, inklusive 4 Solefahrzeuge, die Flüssigsalz mit deutlich längerer Liegezeit ausbringen. Diese Fahrzeuge werden auf Brücken, gefährlichen Stellen und Kontrollstrecken eingesetzt.
  • 14 Kleinkehrmaschinen mit Winterdienstaufsatz, die u.a. die Fahrradwege bedienen
  • 21 Kehrichtfahrzeuge (LKO) für die manuelle Bedienung der rund 3.500 Überwege
  • 3 Multifunktionsfahrzeuge, die in Wohnstraßen in der Räumstufe 3 eingesetzt werden können.

Sämtliche Winterdienstfahrzeuge wurden vor ihrem Ersteinsatz gecheckt. Die Fahrbahnwinterdienstfahrzeuge sind mit einer Routenführung (Telematik) ausgestattet.

Personal:

Während eines Volleinsatzes in Streustufe 1+2 werden bis zu 160 Mitarbeiter parallel im Winterdienst eingesetzt. Jährlich werden alle Mitarbeiter speziell für die Winterdiensteinsätze geschult und neue Fahrer auf die Fahrzeuge eingewiesen.

 

Ablauf des Winterdienstes in den Streustufen:

  • Gefährliche Stellen: Bei einer Temperatur von +2°C mit fallender Tendenz und hoher Luftfeuchte werden zuerst die Rheinbrücken entsprechend eines speziellen Brückenplanes (Südbrücke, Rheinkniebrücke, Oberkasseler Brücke, Theodor-Heuss-Brücke) abgefahren, gefolgt von verkehrstechnisch wichtigen Straßen und Gefahrenstellen.
  • Kontrollstrecken: Sobald verstärkte Streumaßnahmen bei gefährlichen Stellen erforderlich sind, werden zusätzliche Kontrollstrecken (640km) mit 6 Fahrzeugen abgefahren.
  • Dringlichkeitsstufe 1+2: Diese Streustufen umfassen zusammen rund 1400 km. Hierzu gehören Brücken, gefährliche Stellen, Straßen mit schienengebundenem ÖPNV, Straßen mit hoher Verkehrsfrequenz und -bedeutung, Wohnsammelstraßen und Straßen mit Busverkehr. Zum Einsatz kommen 20 Fahrzeuge. Die Dringlichkeitsstufe wird i.d.R. um 3:00 Uhr ausgerufen, inklusive der Radwege. Die Verkehrssicherheit wird mittels Streusalz gewährleistet.
  • Radwegenetz: Das spezielle Radwegenetz wird zeitgleich mit den Fahrbahnen behandelt. Dafür werden in der Regel 14 auf Winterdienst umgerüstete Kleinkehrmaschinen zeitgleich eingesetzt.
  • Überwege: Die rund 3.500 beampelten Überwege werden durch 21 Fahrzeuge und ca. 80 Mitarbeiter bedient. Die Überwegbestreuung erfolgt werktags (montags bis samstags von 7:00-20:00 Uhr) und sonntags bzw. feiertags von 9:00-20:00 Uhr.
  • Dringlichkeitsstufe 3: Diese auch als Räumstufe bezeichnete Dringlichkeitsstufe umfasst Wohnstraßen und Tempo-30-Zonen. Ab Schneehöhen von 25cm Höhe kommen kleinere Winterdienstfahrzeuge zum Einsatz, die in diese Bereiche aufgrund ihrer Breite noch einfahren können. Die Dringlichkeitsstufe 3 wird auf Anweisung der Stadt gefahren.

 

Aufgaben der Bürgerinnen und Bürger

Weitere Informationen, z.B. zu den Aufgaben der Bürgerinnen und Bürger während des Winterdienstes bezüglich der Gehwege, der Lagerung des Schnees, der Räumpflicht und des angepassten Verkehrsverhaltens finden Sie unter https://www.awista.de/privathaushalte/winterdienst/