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Der aktuelle Tipp der Abfallberatung

Trinken Sie Leitungswasser!

Oftmals wird Mineralwasser, das wir trinken, über lange Transportwege in die Supermärkte gebracht und ist häufig in PET-Einwegflaschen abgefüllt, die nur einmal genutzt werden. Durch das Trinken von Leitungswasser schont man die Umwelt und spart Ressourcen.

Wir haben in Deutschland eine sehr gute Trinkwasserqualität, die regelmäßigen strengen Kontrollen unterliegt. , Man kann also seinen täglichen Wasserbedarf zum Trinken auf sehr einfache Weise durch Auffüllen seiner eigenen, immer wieder verwendbaren Flasche mit Leitungswasser decken.

Refill Deutschland lädt auf seiner Internetseite zum Mitmachen ein, siehe https://refill-deutschland.de/. Firmen, Läden, Cafés oder andere Institutionen können durch einen Aufkleber an der Eingangstür zeigen, dass man gratis seine Flasche mit herrlichem Leitungswasser wieder befüllen kann. So ermöglichen beispielsweise auch die Stadtwerke Düsseldorf AG im Servicecenter auf dem Höherweg 100 das Befüllen von mitgebrachten Flaschen an der dortigen Wasserstation.

In der Woche der Nachhaltigkeit vom 30.05. bis 05.06 fand eine Aktion der AWISTA GmbH mit der Verbraucherzentrale NRW statt. Das Schaufenster an der Immermannstraße in Düsseldorf wurde entsprechend gestaltet und forderte ebenfalls dazu auf, Leitungswasser zu trinken.

Gerade jetzt im Hochsommer: Greifen Sie zum Leitungswasser – zu Hause und unterwegs und schonen Sie so die Umwelt.

Trinkwasser

Weitere Abfallvermeidungstipps

Die meisten Leute haben eine gute Kaffeemaschine zuhause, nutzen sie aber kaum, da sie sich unterwegs einen Kaffee kaufen. Dieser wird natürlich in einen Coffee-to-go-Einwegbecher abgefüllt und verursacht unnötig Müll. Auch siegt oft die Bequemlichkeit am frühen Morgen, sich schnell einen Kaffee zu kaufen.

Laut Deutscher Umwelthilfe sind es jährlich fast drei Milliarden weggeworfene Becher – alleine in Deutschland! Die Herstellung dieser Becher verbraucht 1,5 Milliarden Liter Wasser, 43.000 Bäume werden pro Jahr für Pappbecher gefällt. 11.000 Tonnen Kunststoff fallen für die Beschichtung und die Plastikdeckel an. 83.000 Tonnen CO2-Emissionen entstehen bei der Produktion. (Quelle https://utopia.de/ratgeber/coffee-to-go-pappbecher-thermobecher/) Dabei überwiegen die Vorteile für den Thermobecher, er hält länger warm, ist gut zu transportieren, man droht nicht alles zu verschütten und man schont dabei die Umwelt.

Machen Sie mit und bauen Sie als Routine die Nutzung des Coffee-to-go-Mehrwegbechers in Ihren Alltag ein.