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Nachhaltigkeit

Die AWISTA GmbH hat Ende Oktober 2016 ihren zweiten kombinierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht (für das Jahr 2015) publiziert. Dieser Bericht, der gemeinsam mit der Frankfurter Nachhaltigkeitsagentur :response entwickelt wurde, gibt auf 121 Seiten einen ausführlichen Überblick über die Leistungen der AWISTA und ihr nachhaltiges Wirken im Entsorgungsverbund. Eine Fortschreibung der Nachhaltigkeitskennzahlen findet sich im aktuellen Geschäftsbericht 2016.

Der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2015 wurde entsprechend den G4-Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung der Global Reporting Initiative (GRI) in der “Kern”-Option erstellt und die Übereinstimmungmit den Leitlinien durch die GRI geprüft. Die im Text verwendeten G4-Symbole (orangene Rauten) verweisen auf die Eräuterungen zu den jeweiligen Indikatoren der G4-Leitlinien:

GRI G4 Leitlinien Deutsch, Teil 1

GRI G4 Leitlinien Deutsch, Teil 2

Neben den wirtschaftlichen Kennzahlen erhält der Bericht ausführliche Kapitel über

  • Daseinsvorsorge als Kernaufgabe für Düsseldorf und die Region
  • Wirtschaftlichen Erfolg (Abfallmengen, Stoffströme, Klimawandel, lokale Wirtschaft, Elektromobilität u. a.)
  • Engagement für unsere Kunden (bürgerfreundliche Entsorgung, Kundenzufriedenheit u. a.)
  • Leistungen für Klima- und Umweltschutz (Beitrag zum Klimaschutz, Lieferketten, Ressourcenschutz u.a.)
  • Engagement für unsere Mitarbeiter (Fitness, demografischer Wandel, Qualifikation, Transparenz, Fairness, Integration)
  • Gesellschaftliche Verantwortung (Abfallvermeidung, Engagement in der Region, Kooperationen)
  • Transparenz und Integrität (Compliance und Antikorruption, Transparenz von Entsorgungswegen)
  • Nachhaltigkeitsprogramm der AWISTA
  • Kennzahlen
  • GRI G4 Content Index
GRI
Desweiteren hat die AWISTA GmbH eine sogenannte Entsprechenserklärung beim Deutschen Nachhaltigkeits-Kodex abgegeben. Dort finden Sie die Inhalte des Nachhaltigkeitsberichts in Kurzform als reine Textversion.

DNK-Startseite

Zur Entsprechenserklärung der AWISTA gelangen Sie hier .

Die Wesentlichkeitsmatrix bildet die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen der AWISTA ab und ordnet diese nach den Prioritäten aus AWISTA-Sicht und aus Sicht der Stakeholder.

Aus der Wesentlichkeitsmatrix ergaben sich die Schwerpunktthemen, über die ausführlich in dem Nachhaltigkeitsbericht berichtet werden sollte. Die Wesentlichkeitsmatrix und die Verbesserungsvorschläge der Stakeholder bilden die Grundlage für die Festlegung von Zielen und Maßnahmen im Nachhaltigkeitsprogramm.

Wesentlichkeitsmatrix_2015

Ohne die Tätigkeit der AWISTA und der ihr verbundenen Unternehmen könnte in Düsseldorf und Umgebung nicht von einer Kreislaufwirtschaft gesprochen werden. Zentral in diesem Kreislauf ist zunächst ein erfolgreicher Wirtschaftskreislauf, der die Vermeidung und Verminderung von Abfällen, das Recycling, die Verwertung und die Entsorgung in hoher Qualität und mit Innovationen und kontinuierlichen Verbesserungen ermöglicht.

In ihrem Unternehmensverbund kann die AWISTA mit Know-how, Effizienz und Infrastruktur Dienstleistungen auf Spitzenniveau sowie transparente und zuverlässige Stoffströme gewährleisten. Die Stadtreinigungsleistungen der AWISTA leisten einen Beitrag dazu, die Lebensqualität in der Landeshauptstadt Düsseldorf zu erhöhen und bei Städterankings gut abzuschneiden.

Die folgenden Grafiken geben einen Überblick über die Entsorgungskennzahlen der AWISTA. Weitere Analysen dazu finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht.

Engagement für die Kunden heißt für die AWISTA:

  • Kundenzufriedenheit und -bindung systematisch zu steigern
  • hohe Qualität und Zuverlässigkeit bei den Dienstleistungen zu bieten
  • den Erwartungen der Industrie- und Gewerbekunden sowie der öffentlichen Auftraggeber gerecht zu werden
  • und auf Kundenanfragen flexibel und schnell zu reagieren.

Gemessen werden kann dies in erster Linie an einem Rundum-sorglos-Paket im Vollservice. Demnach hat der Kunde möglichst wenig mit unseren Dienstleistungen zu tun, von der Anmeldung zur Entsorgung bis zur Leerung der Tonne oder dem Abtransport des Sperrmülls soll alles möglichst einfach und reibungslos funktionieren.

Dazu bedient sich die AWISTA neben dem Callcenter moderner Instrumente wie der Anmeldemöglichkeit über die Homepage, der AWISTA-App oder des Kundenportals.

Wenn es mal nicht funktioniert, hilft auch schon einmal eine Beschwerde. Diese ist nichts Schlimmes, sie hilft der AWISTA sogar, ihre Dienstleistungen zu verbessern. Denn jede Beschwerde, die in unserem Beschwerdemanagement ankommt, wird bearbeitet. Die Aufarbeitung der Beschwerden hat für die AWISTA eine hohe Priorität, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen und die Beschwerdeanzahl zu reduzieren.

Die AWISTA trägt durch ihre tägliche Arbeit zur Erreichung politischer Klimaschutzziele bei, denn: Insgesamt wird eine Reduzierung der CO2-Ziele erreicht. Primär wirksam ist hier die in die Berechnung eingeflossene Müllverbrennungsanlage in Düsseldorf-Flingern, die als CO²-Senker fungiert. Die wesentlichen Ziele in Bezug auf Klima- und Umweltschutz liegen in der Reduzierung der CO2-Emissionen aus dem Verbrauch von Kraftstoffen, Strom und Heizungsenergie.

Für die AWISTA selbst ist der “Sprit”-Verbrauch der dominierende Faktor. Als für Sammlung und Transport zertifiziertes Unternehmen stellt der Dieselverbrauch mit 76 Prozent am Gesamtenergieverbrauch den wesentlichen Verbraucher dar. “Stop-and-go” im Straßenverkehr bei der Entsorgung, die Nutzung von Müllpressen der Sammelwagen und die Kehrmaschinen bewirken einen hohen Vebrauch, der kaum reduzierbar ist. Versucht wird es trotzdem, beispielsweise durch optimierte Tourenplanungen und Fahrerschulungen.

Pestel-Institut-Logo

Im Auftrag der Stadtwerke Düsseldorf AG wurde vom Pestel Institut für Systemforschung e.V. aus Hannover eine Studie zu regionalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten durchgeführt.

Methodisch wurde dabei eine Input-Output-Analyse durchgeführt, die auf Daten des Statistischen Bundesamte über Lieferverflechtungen bei 86 Produktionsbereichen basiert. Bei den volkwirtschaftlichen Effekten wird zwischen direkten Effekten bei der AWISTA, indirekten Effekten bei den Lieferanten und induzierten Effekten (Einkommen, Steuern, Abgaben) bei AWISTA und den Lieferanten unterschieden:

Bei der Betrachtung der durch die AWISTA GmbH ausgelösten Effekte ergaben sich folgende Kernaussagen:

  • Die AWISTA erzeugt insgesamt einen Nachfrageimpuls von 166,5 Millionen Euro und löst damit eine Wertschöpfung in Höhe von 251 Millionen Euro aus. Davon entfallen 143,3 Millionen Euro auf die Stadt Düsseldorf, auf den Regierungsbezirk inklusive der Landeshauptstadt 154,5 Millionen Euro.
  • Von jedem Euro, den die AWISTA ausgibt, verbleiben 60 Cent in Düsseldorf.
  • Damit sichert die AWISTA jeden 200. Arbeitsplatz in Düsseldorf
  • Jeder einzelne Beschäftigte der AWISTA sichert daher mehr als einen Arbeitsplatz in der Stadt.

Diese gesamtwirtschaftlichen Effekte ergeben sich aus den wirtschaftlichen Verflechtungen in der Stadt:

  • durch die Geschäftstätigkeiten Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Winterdienst werden Umsatzerlöse erzielt
  • es werden Löhne und Gehälter an Mitarbeiter gezahlt
  • es werden Dienstleistungen und Güter nachgefragt
  • sowie Steuern, Abgaben und Zinsen gezahlt sowie Gewinn erzielt.

Der überwiegende Teil des Einkommens der Mitarbeiter wird am Wohnort im privaten Kosum ausgegeben.