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Presse

So erreichen Sie die Pressestelle der AWISTA GmbH:

AWISTA GmbH

Höherweg 100
40233 Düsseldorf

E-Mail: mail@awista.de
Telefon: 0211 830 99 0 99

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 7.00 – 16.00 Uhr

Presseinformationen

Karneval besteht für die AWISTA nicht nur aus Rosenmontag. Fast rund um die Uhr sind die Mitarbeiter der Straßenreinigung von Altweiber bis zum Veilchendienstag unterwegs.

Nach Altweiber startet die AWISTA mit ihrer Reinigungstätigkeit ab 4:00 Uhr morgens in der Altstadt. Insgesamt werden 13 Fahrzeuge (Kehrmaschinen, Laubsauger, Kleinkehrmaschinen, Kehrichtfahrzeuge) und 33 Mann eingesetzt. Gegen 8:00 Uhr sind die meisten Gassen der Altstadt vom Schmutz befreit, bis 10:00 Uhr erfolgt der Feinschliff mit der Beseitigung der letzten Reste. Seit der Einführung des Glasverbotes ist das durchschnittliche Gewicht des Altweibermülls um ca. 10 Tonnen gesunken und liegt jetzt bei insgesamt ca. 25 Tonnen.

Bereits vor dem Rosenmontagszug reinigt die AWISTA die Zugstrecke und die Altstadt zwischen 2.00 und 11.00 Uhr. Beim Rosenmontagszug setzt die AWISTA direkt hinter dem letzten Zugwagen ab 13:30 Uhr an, weitere Reinigungstrupps nehmen ihre Arbeit etwas später an anderer Stelle entlang des Zugweges auf, beispielsweise an der Heinrich-Heine-Allee und am Carlsplatz.

Für die Zugreinigung am Rosenmontag kommen 44 Fahrzeuge und 90 Mann zum Einsatz, darunter 30 Kehrmaschinen, vier Wasserwagen (nicht bei Frost) und drei Laubsauger. Die Müllmenge ist schwierig einzuschätzen, nach Angaben der Einsatzleitung liegt sie bei gutem Wetter zwischen 90 und 100 Gewichtstonnen. Als problematisch erweisen sich immer Sektflaschen und die kleinen Alkoholfläschchen aus dem dicken Glas. Sie sind keine Freunde der Fahrzeuge und bescheren der AWISTA immer wieder einige Reifenschäden.

Die gröbsten Arbeiten sind gegen 18:00 Uhr erledigt. Traditionell wird die Altstadt selbst erst einmal außen vor gelassen, da dort weiter gefeiert wird und ein Einsatz zu kritisch ist. Dort beginnen die Reinigungsarbeiten am Veilchendienstag um 2:00 Uhr morgens. Bolkerstraße, Mühlenstraße, Ratinger Straße, die Altstadt und das Umfeld werden mit 18 Fahrzeugen und 39 Einsatzkräften gereinigt. Um 8:00 Uhr ist die AWISTA hier bereits weitgehend durch, Feinarbeiten dauern noch den gesamten Vormittag, insbesondere dort, wo noch Stände und Tribünen abgebaut werden müssen.

Insgesamt sind an den “tollen Tagen” rund 90 Fahrzeuge und 200 Mann im Einsatz. Neben Altweiber, Rosenmontag und Veilchendienstag ist die AWISTA auch an den anderen Tagen und bei den Stadtteilumzügen aktiv.

Die AWISTA wünscht allen Jecken einen entspannten und scherbenfreien Karneval.

Vorräte

Zur Durchführung des Winterdienstes wurden 3.800 Tonnen Salz und Splitt sowie 125m3 Flüssigsalz eingelagert. Nachschub kann bei Bedarf innerhalb von 48 Stunden nachgeordert werden. Dazu bestehen Verträge mit mehreren Salzlieferanten. Bestellungen erfolgen kontinuierlich im Laufe des Winterdienstes nach jedem größeren Einsatz.

Streupläne

Für die Streustufe 1+2 wurden 20 Einsatzpläne für das Stadtgebiet ausgearbeitet, für die Radwege 10 und für die Überwege 22 Einsatzpläne.

Fahrzeuge

Die AWISTA GmbH hat folgende Fahrzeuge während des städtischen Winterdienstes im Einsatz:

  • 25 Streufahrzeuge mit Wechsel-/oder Festaufbau, die für die Fahrbahnen eingesetzt werden, inklusive 4 Solefahrzeuge, die Flüssigsalz mit deutlich längerer Liegezeit ausbringen. Diese Fahrzeuge werden auf Brücken, gefährlichen Stellen und Kontrollstrecken eingesetzt.
  • 10 Kleinkehrmaschinen mit Winterdienstaufsatz, die u.a. die Fahrradwege bedienen
  • 22 Kehrichtfahrzeuge (LKO) für die manuelle Bedienung der rund 3.500 Überwege
  • 3 Multifunktionsfahrzeuge, die in Wohnstraßen in der Räumstufe 3 eingesetzt werden können.

Sämtliche Winterdienstfahrzeuge wurden vor ihrem Ersteinsatz gecheckt. Die Fahrbahnwinterdienstfahrzeuge sind mit einer Routenführung (Telematik) ausgestattet.

Personal

Während eines Volleinsatzes in Streustufe 1+2 werden 150 Mitarbeiter parallel im Winterdienst eingesetzt. Jährlich werden alle Mitarbeiter speziell für die Winterdiensteinsätze geschult und neue Fahrer auf die Fahrzeuge eingewiesen.

Ablauf des Winterdienstes in den Streustufen

  • Gefährliche Stellen: Bei einer Temperatur von +2°C mit fallender Tendenz und hoher Luftfeuchte werden zuerst die Rheinbrücken entsprechend eines speziellen Brückenplanes (Südbrücke, Rheinkniebrücke, Oberkasseler Brücke, Theodor-Heuss-Brücke) abgefahren, gefolgt von verkehrstechnisch wichtigen Straßen und Gefahrenstellen.
  • Kontrollstrecken: Sobald verstärkte Streumaßnahmen bei gefährlichen Stellen erforderlich sind, werden zusätzliche Kontrollstrecken mit 6 Fahrzeugen abgefahren.
  • Dringlichkeitsstufe 1+2: Diese Streustufen umfassen zusammen rund 1400 km. Hierzu gehören Brücken, gefährliche Stellen, Straßen mit schienengebundenem ÖPNV, Straßen mit hoher Verkehrsfrequenz und –bedeutung, Wohnsammelstraßen und Straßen mit Busverkehr. Zum Einsatz kommen 20 Fahrzeuge. Die Dringlichkeitsstufe wird i.d.R. um 3:00 Uhr ausgerufen, inklusive der Radwege. Die Verkehrssicherheit wird mittels Streusalz gewährleistet.
  • Radwegenetz: Das spezielle Radwegenetz wird zeitgleich mit den Fahrbahnen behandelt. Dafür werden in der Regel 10 auf Winterdienst umgerüstete Kleinkehrmaschinen zeitgleich eingesetzt.
  • Überwege: Die rund 3.500 beampelten Überwege werden durch 22 Fahrzeuge und 88 Mitarbeiter bedient. Die Überwegbestreuung erfolgt werktags (montags bis samstags von 7:00-20:00 Uhr) und sonntags bzw. feiertags von 9:00-20:00 Uhr.
  • Dringlichkeitsstufe 3: Diese auch als Räumstufe bezeichnete Dringlichkeitsstufe umfasst Wohnstraßen und Tempo-30-Zonen. Ab Schneehöhen von 25cm Höhe kommen kleinere Winterdienstfahrzeuge zum Einsatz, die in diese Bereiche aufgrund ihrer Breite noch einfahren können. Die Dringlichkeitsstufe 3 wird auf Anweisung der Stadt gefahren.

Presseauskünfte

Presseauskünfte zu den Winterdiensteinsätzen der AWISTA erteilt die Unternehmenskommunikation oder die Einsatzleitung. Die Leitstelle des Winterdienstes gibt keine Informationen an Dritte weiter.

AWISTA GmbH, Unternehmenskommunikation, Tel. (0211) 830 99 416

Mit Beginn des Herbstes intensiviert sich der Blätterfall und die Straßenreinigung der AWISTA ist mit dem Großteil ihrer Mitarbeiter im Einsatz. Der Kampf gegen das Laub ist allerdings eine Art Sisyphusarbeit – hat das Reinigungsteam das Ende einer Straße erreicht, kann es fast schon wieder von vorne anfangen.

Einsatzbeginn

Startet der Laubfall im September mit sinkenden Temperaturen und den ersten Herbststürmen, wird das Laub kontinuierlich im Rahmen der normalen Straßenreinigung eingesammelt. In großem Maßstab erfolgt die Sammlung nach dem ersten Frost, da sich der Blattfall dann intensiviert.

Einsatzende

Je schlechter das Wetter wird, desto schwieriger ist das Laub zu beseitigen. Ist es feucht, verlieren die Laubblasgeräte an Effektivität. Sollte es in dieser Zeit zudem zu Schneefall oder länger anhaltendem Frost kommen, wird es nochmals schwieriger. Zielsetzung der Straßenreinigung ist die Beseitigung des Laubes vor einem eventuellen Wintereinbruch.

Mitarbeiter im Laubeinsatz

280 Einsatzkräfte der Straßenreinigung

Geräteeinsatz

  • 56 benzinbetriebene Laubbläser (92 dB (A) Schalldruckpegel – der Schallpegel wurde in den vergangenen Jahren von 102 auf 92Dezibel reduziert. Diese Pegeländerung um -10dB entspricht einer Halbierung der Lautstärke). Benzinbetriebene Laubbläser sind leistungsstärker und werden für Grobverschmutzungen und feuchtes Laub eingesetzt.
  • 24 Elektrolaubbläser (78 dB). Elektrolaubbläser sind nicht so leistungsstark wie die „Benziner“. Sie werden bei trockenem Laub und auch außerhalb der Laubzeit in der Straßenreinigung eingesetzt, da sie deutlich leiser, leichter zu tragen und abgasfrei sind. Sie können die benzinbetriebenen Geräte aber nicht ersetzen sondern nur ergänzen.
  • 6 Laubsauger
  • 56 Kehrmaschinen
  • 46 Kehrichtwagen

Aber auch der Einsatz modernsten Gerätes hat zur Folge, dass es zu kurzfristigen Lärmbelästigungen kommen kann. Dem wird durch lärmgedämmte Laubsauger und Laubblasgeräte neuester Generation entgegen gewirkt. Mit diesen Geräten lässt sich das Laub unter den Autos oder aus Büschen und Baumscheiben hervorholen. Ihr Einsatz ermöglicht ein rationelles und schnelles Arbeiten. Die Lärmbelastung für die Anwohner ist punktuell und nur kurzzeitig.

Einsatzzeiten

Die AWISTA GmbH setzt Laubblasgeräte seit Anfang September ein.

Der kontinuierliche Laubfall im ganzen Stadtgebiet bedeutet auch, dass die AWISTA Mitarbeiter nicht zeitgleich an allen Stellen sein können. Es kann dadurch einmal etwas dauern, bis die Reinigungstrupps den nächsten Schwung Blätter aufnehmen.

Verwertung

Insgesamt werden durch die ca. 67.000 Bäume an 2.955 Straßen in Düsseldorf im Jahr rund 2.000 Tonnen Laub produziert. Der Großteil davon wandert aufgrund der Belastung durch Schwermetalle oder Pflanzenkrankheiten (Kastanien) in die Müllverbrennungsanlage. Cirka 400 Tonnen Laub von ausgewählten Straßen (Alleen, geringe Verkehrsdichte) werden kompostiert.